




Bewegte Plakate für eine nachhaltige Zukunft
Papier kann mehr, als nur still an einer Wand hängen. Das bewies der Kunstkurs der 10. Jahrgangsstufe im Rahmen eines Kunstprojektes zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.
Ausgehend von den sogenannten Sustainable Development Goals entwickelten die Schüler*innen eigene „bewegte Plakate“. Zunächst wählten sie Themen aus, die ihnen besonders auf dem Herzen lagen: Klimawandel, Artenschutz, die Verschmutzung der Meere oder die Bedrohung natürlicher Lebensräume. Anschließend wurden Motive, Symbole und kurze Botschaften entworfen, aus Tonpapier ausgeschnitten und Bild für Bild verändert.
Mithilfe der Stop-Motion-Technik erwachten die Plakate schließlich zum Leben. So entstanden kurze Filmsequenzen, die auf kreative Weise zeigen, wie verletzlich unsere Welt ist – aber auch, dass Veränderung möglich ist!
Besonders spannend war dabei die Verbindung von analogem Arbeiten und digitaler Technik. Die Schüler*innen mussten nicht nur gestalten, sondern auch planen, fotografieren, verschieben und ihre Ideen immer wieder überarbeiten. Aus vielen kleinen Papierschnipseln entstanden am Ende eindrucksvolle Botschaften.
Das Projekt zeigte: Kunst kann aufmerksam machen, Fragen aufwerfen und zum Nachdenken anregen. Und manchmal braucht es dafür nicht mehr als Tonpapier, eine Kamera – und eine gute Idee.
Text: © Julia Santos Lima








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