Schon vor den Sommerferien zeigte sich die Sonne immer häufiger, länger und heißer. Während der ein oder andere schwitzend auf die Sommerferien hinsteuerte, machte sich ein Teil der Schulgemeinschaft die Nutzung der Sonnenkraft zur besonderen Aufgabe: Beim Sommercamp vom 13. bis 16. Juli 2026, das von der suThom GmbH geleitet und schulintern von Herrn Albert sowie Herrn Grüther betreut wurde, tauchten interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 8 tief in die Welt der Mikroelektronik, Programmierung und erneuerbaren Energien ein.

Foto: Katharina Plähn/ENG

Ziel des Camps war der Bau einer automatisierten, solarbetriebenen Bewässerungsanlage für Pflanzen. Das Besondere daran: Die Anlage sollte möglichst autark funktionieren und ihre Energie komplett aus Sonnenlicht gewinnen. Damit verbanden die Teilnehmenden auf spannende Weise naturwissenschaftliche Themen wie Biologie und Chemie mit der Informatik.

An verschiedenen Stationen wurde der Bau der Anlage vier Tage lang Schritt für Schritt vorbereitet. Jede Tagesaufgabe lieferte dabei einen wichtigen Baustein für das Gesamtprojekt: Es wurde gelötet, konstruiert, programmiert und getüftelt. Ein Highlight war der Bau eines zweiachsigen Nachführsystems, an dem eine Solarzelle montiert wurde, sodass sie der Sonne im Tagesverlauf automatisch folgen kann. Viele der benötigten Bauteile stellten die Schülerinnen und Schüler dafür selbst mit dem 3D-Drucker her.

Auch das Programmieren kam nicht zu kurz: Mit dem „Calliope“ erprobten die Teilnehmenden erste Schritte in der Steuerung von Sensoren und Aktoren und bekamen so ein Gefühl dafür, wie Hard- und Software im Zusammenspiel funktionieren.

Auch die gemeinsame Abkühlung am Eiswagen durfte während der Projektzeit nicht fehlen. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle unserem Förderverein, der diese Aktion ermöglichte.

Am Ende des Camps konnte man auf ein rundum gelungenes Projekt zurückblicken. Die Schülerinnen und Schüler waren hochmotiviert und stellten ihr technisches Verständnis, ihre Kreativität und ihren Teamgeist unter Beweis.

Text: © Katharina Plähn/ENG