Mädchen machen MINT
In unseren MINT‑AGs erleben wir, dass sich viele Mädchen ganz selbstverständlich einbringen. Besonders in der Hydroponik‑AG, der Garten‑AG und der bio‑logisch‑AG sind überwiegend Schülerinnen aktiv. Dort planen sie Versuche, beobachten Entwicklungen über längere Zeit, dokumentieren Ergebnisse und machen sie für die Schulgemeinschaft sichtbar.
In anderen Angeboten ist die Gruppe gut gemischt: In der Mausefallenfahrzeug‑AG und in der NABU‑AG arbeiten Mädchen und Jungen ungefähr gleich häufig zusammen. Auch bei Wettbewerben zeigt sich diese Ausgewogenheit: Beim LEGO‑Wettbewerb des zdi nehmen fast genauso viele Mädchen wie Jungen teil. Beim Sommercamp-Projekt zum Thema Robotik sind ebenfalls Schülerinnen dabei – einige nutzen das als Einstieg, um Programmierung und Technik in einem Team auszuprobieren.
Dass Mädchen bei uns in MINT‑Bereichen mitgehen und dranbleiben, entsteht vor allem durch Ermutigung im Alltag: Lehrkräfte und AG‑Leitungen sprechen Schülerinnen gezielt an, trauen ihnen Aufgaben zu und geben Raum, Dinge auszuprobieren – ohne dass man „schon alles können“ muss. So wächst Beteiligung Schritt für Schritt: im Gespräch, in der Zusammenarbeit und über gemeinsame Projekterfolge.
© Text: Stefan Albert

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